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[FB] NLP und das Familien-Stellen

Zur Komplementarität zweier Therapieansätze –
Ein praxisorientierter Handlungsleitfaden
von Katharina Stresius, Joachim Castella und Klaus Grochowiak

Auf den ersten Blick mag es verwegen erscheinen, die systemisch-phänomenologische Therapie Bert Hellingers mit dem Neurolinguistischen Programmieren verbinden zu wollen. Schließlich unterscheiden sich beide Therapieformen beträchtlich. Und dies nicht nur im Hinblick auf ihre jeweilige Entwicklungsgeschichte oder die therapietheoretischen Hintergründe, denen sie ihre Prägung verdanken. Auch in ihrem Erscheinungsbild sind beide Ansätze grundverschieden: NLP – schnell, jung, leicht, eben einfach kalifornisch. Demgegenüber steht Bert Hellinger in einer deutlich europäisch geprägten Tradition, bei der Tiefe und existenzielle Schwere eher die passenden Attribute zu sein scheinen. Mit NLP und Hellinger begegnen sich also in Methode und Image sehr unterschiedliche Welten.
Und dennoch: Die Autoren stellen in diesem Buch den Versuch vor, die beiden so grundverschiedenen Ansätze von NLP und Hellinger zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zu verbinden. Das Kriterium, das diesen Versuch in erster Linie legitimiert, lautet schlicht und ergreifend: Es funktioniert, wie Richard Bandler und John Grinder – die Väter des NLP – im NLP-typischen Jargon des Pragmatismus erklären würden; oder wie Bert Hellinger den ablesbaren Effizienzgrad vermutlich formulieren würde: Es wirkt. Die Praxis des Therapiealltags erwies die strikte Trennung – NLP hier und Hellinger da – im Hinblick auf die therapeutischen Anforderungen, im Hinblick also auf das Wohlergehen der Klienten als überaus unfruchtbar.
Mögen sich andernorts die ideologischen Grabenkriege darüber noch lange fortsetzen, die Autoren haben in ihrer Praxis immer wieder davon profitiert, dass sich beide Ansätze so gut miteinander verschränken lassen.



„Wir sind der Überzeugung, dass mit dem Verbund aus NLP einerseits und dem Hellinger’schen Ansatz andererseits ein Therapieaggregat in Ansatz gebracht werden kann, das den Forderungen nach Schnelligkeit und Haltbarkeit therapeutischer Interventionsarbeit in einem Maß gerecht wird, wie dies auf anderen uns bekannten therapeutischen Wegen nicht möglich zu sein scheint.“

Katharina Stresius, Joachim Castella und Klaus Grochowiak



„Wenn ich ein Buch lese, teste ich, ob die Autoren die Energie auf sich ziehen, oder ob mir etwas zufließt, und sie etwas von sich geben an die anderen. Diese Autoren haben etwas Wunderbares geschaffen, einen Beitrag im Dienste des großen Ganzen.“

Bert Hellinger

CNLPA-Verlag
504 Seiten, Hardcover, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-00-040726-0

50,00 €

inkl. MwSt.(7,00 %)
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