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[FB] Der leichte Tanz

Das neue Spiel der Selbst- und Weltmodelle
von Klaus Grochowiak und Joachim Castella

Die Philosophie des Radikalen Konstruktivismus kann heute wohl als eine der Winner-Theorien angesehen werden. Dass wir uns anhand von Konstruktionen, von Modellen also, in der Welt orientieren, ist implizit der explizite common-sense der allermeisten zeitgenössischen Therapieformen. NLP etwa kann geradezu als „therapeutische Variation” des Konstruktivismus gelten.
Ein zweiter Blick aber zeigt, dass damit nur eine bestimmte philosophische Position die Oberhand behält, die ihre Gegenposition immer schon mitformuliert: Wir haben einen direkten Zugang zur Welt oder nicht! Die Geschichte kennt nur diese beiden einander negierenden Antworten. Symptomatisch aber ist, dass der Streit seit alters her andauert, ohne in die eine oder andere Richtung entschieden worden zu sein. Das drängt die Frage auf: Müssen wir uns überhaupt entscheiden? Oder könnte das Problem nicht umgekehrt in diesem Zwang zur Entscheidung selbst liegen?
Offensichtlich verschiebt diese Frage die erkenntnistheoretische Diskussion in eine Anfrage an die Kapazität unserer Logik, an das Fassungsvermögen unserer Rationalität. Denn die hätte sich beträchtlich zu erweitern, um jenseits von Entweder-oder ein Sowohl-als-auch erfahrbar und konsistent denkbar zu machen. Und genau dazu möchten die Autoren einladen. Sie möchten ermutigen, vermeintlich sichere Denkmuster zu verabschieden und eine neue Denkform einzuüben. Ausgehend von unseren gewöhnlichen Alltagserfahrungen möchten sie schrittweise und behutsam das Bewusstsein für eine neue Form der Rationalität bereiten.

Aus dem Inhalt:
- Warum wir nur sehen, was wir glauben
- Mehr als Hobby: Modellbau
- Was tun wir, wenn wir Modelle bauen?
- Der Mut zu … (?), Mittelwege? Auswege? Holzwege?
- Der Radius der Freiheit - Techniken des Glücks

Junfermann, 1998
227 Seiten
Softcover
17 x 24 cm

5,00 €

inkl. MwSt.(7,00 %)
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