Der Bewusstseinsraum
       als die Möglichkeit für das Hier und Jetzt

mit Klaus Grochowiak

In diesem Fortbildungsseminar werden wir uns mit den wesentlichsten Elementen unseres Bewusstseinsraum beschäftigen. Als da wären: unsere inneren Stimmen, die Art und Weise wie unser Ego funktioniert und wie unser Schmerzkörper uns immer wieder dazu bringt Dinge zu tun, von denen wir wissen, dass sie uns nicht gut tun.

Dieses Seminar ist besonders gut geeignet für alle die mit der Aufstellungsmethode arbeiten und über die klassische Familienaufstellung hinaus neue innovative Ansätze kennenlernen wollen. Aber auch für die, die vorwiegend im Einzelcoaching mit ihren Klienten arbeiten. Anstatt sich mit einzelnen Symptomen zu beschäftigen, ermöglicht dieser neue, von Klaus entwickelte Ansatz, grundsätzlich limitierende Funktionsweisen in unserem Bewusstseinsraum zu verändern.

Da das Konzept des Schmerzkörpers nicht allgemein bekannt und verständlich ist, hier einige grundsätzliche Bemerkungen:

  • Menschsein und einen Schmerzkörper haben gehören zusammen.
  • Bei einigen Babys ist der Schmerzkörper bereits so aktiv, dass sie ohne ersichtlichen Grund nicht aufhören wollen zu schreien. Bei den meisten anderen Menschen entfaltet der Schmerzkörper seine Aktivität erst mit der Bildung des Egos.
  • Der Schmerzkörper ist weder als übernommener Fremdteil zu interpretieren, den man an den Absender zurückschicken könnte, noch ist er ein kindlicher Anteil, mit einer positiven Absicht, für die nur noch neue Verhaltensweisen gefunden werden müssen.
  • Er ist eher als eine energetische Entität zu verstehen, die im Individuum eine individuelle Manifestation eines kollektiven Schmerzkörpers eines Volkes, einer Religion oder z. B. einer sexuellen Minderheit darstellt. Er ist aus dem millionenfachen Leid entstanden und kann nur weiterleben, wenn das jeweilige Individuum die Art von Emotion erlebt, die er zum Überleben braucht, wie z. B. Existenzangst, Ärger, Trauer, Verzweiflung usw.

Aber selbst wenn das Individuum diese Emotion erlebt, kann der Schmerzkörper sie nur dann für seine Weiterexistenz nutzen, wenn das Individuum sich mit diesen Emotionen und dazugehörigen Gedanken identifiziert.

Diese Identifikation geschieht erstmal völlig automatisch und wirkt schnell. Diese Identifikation dauerhaft zu unterbrechen setzt ein hohes Maß an Achtsamkeit und Wachheit voraus. Im Rahmen der Aufstellungen macht der Klient die Erfahrung welche Wirkung es auf ihn und den Schmerzkörper hat wenn diese Wachheit und Aufmerksamkeit da ist. Und somit kann diese initiale Erfahrung den Klienten in die Lage versetzen weiterhin die Aktivitäten seines individuellen Schmerzkörpers zu beobachten, um, wenn diese einsetzen, die eingeübte Desidentifikationstechnik zu nutzen.

Um diesen Schritt zu erleichtern wird Klaus verschiedene Techniken unterrichten, die es erleichtern diese Art von Wachheit und Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten, bzw. ggfs. in sie zurückkehren zu können.

Der Kern dieser Techniken besteht darin, dass die Teilnehmer am eigenen Leib spüren, wie es sich anfühlt, sich in einem reinen Seinszustand zu befinden, in dem sie sich prinzipiell nicht mehr mit den Inhalten ihres Bewusstseinsraumes identifizieren.

 


Seminar-Daten
Leitung:

Klaus Grochowiak

Dauer:

3 Tage an einem Wochenende

Seminarzeiten:
Freitag 18:00 – 21:00 Uhr
Samstag 10:00 – 21:00 Uhr
Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
 
Teilnahmegebühr:

350,00 € inkl. MwSt.

Seminarort:

ITF-Wiesbaden

Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen!

Termine

Nr. BR
2. – 4. Juni 2017

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